Notrufsystem für Aufzüge jetzt noch leichter zu programmieren

Neues Interface beschleunigt den Prozess und macht ihn intuitiver

Memco, der führende Anbieter von Sicherheits- und Kommunikationssystemen für Aufzüge, bietet sein Notrufsystem für Aufzüge Memcom nun in verbesserter Form an und liefert so ein Produkt mit einfacherer Programmierung.

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Die neueste Version von Memcom bietet ein neues Interface, das nicht über Codes, sondern über ein Kontrollkästchen und Drop-down-Menüs programmiert werden kann. Dies vereinfacht die Programmierung des Geräts, die zudem intuitiv erfolgen kann. Das macht Memcom zum ersten Notruftelefon auf dem Markt, das ohne Codes oder ein Programmierungstool programmiert werden kann.

Memcom verfügt über eine kleine Tastatur, einen LCD-Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung sowie ein eingebautes Mikrofon und lässt sich somit schnell und bequem einrichten. Im Laufe der Produktentwicklung wurde festgestellt, dass die häufigste Ursache für fehlerhalte Telefonwählgerät-Rückrufe in Programmierungsfehlern des Geräts bestehen und nicht in fehlerhafter Hardware. Das hintergrundbeleuchtete LCD-Display senkt dieses Risiko, da Techniker nun selbst in einem dunklen Aufzugschacht klar erkennen können, wie sie das Gerät programmieren.

Neue Eigenschaften von Memcom umfassen die Fähigkeit, zwei aufeinanderfolgende Notrufe an unterschiedliche Nummern zu senden, sowie eine in die integrierte Tastatur eingebaute End-of-alarm-Funktion. Zudem kann das Gerät dank eines Aufzug-Überwachungseingangs Fehleranzeigen von Aufzugüberwachungsgeräten empfangen und Anrufe durchführen, um diese Fehleranzeigen hervorzuheben.

Die Installation ist unkompliziert und erfolgt entweder auf dem Dach der Aufzugkabine oder hinter dem Bedienfeld der Kabine. Anders als bei anderen Telefonwählgeräten, die separate Geräte für den Maschinenraum, Schacht und die Kabine benötigen, kann Memcom mit einer einzigen, vielseitigen Multi-Point-Sprechstelle (MPS) als Zubehör geliefert werden. Die MPS von Memco ermöglicht die lokale Kommunikation zwischen drei verschiedenen Aufzugsstellen über ein und dasselbe Gerät.

Memcom bietet zwei einfache und flexible Methoden, um die Sicherheitsbestimmungen gemäß EN81-28* zu erfüllen. Mithilfe der ETR-Software von Memcom (kostenfrei) und einem PC können Anwender EN81-28-Daten direkt von verschiedenen Aufzuginstallationen empfangen und ihre eigene Datenbank auf diesem PC pflegen. Zusätzlich kann die Software die Telefonwählgeräte aus der Ferne programmieren und Notrufe durch das System empfangen.

Die zweite Option baut auf bewährte Remote-Datenmanagement-Software sowie das Zusammentragen und Hosten von Compliance-Daten auf sicheren Webservern. Anwender können sich bei Memco Globalnet anmelden, um ihre eigene Datenbank online über jede beliebige Internetverbindung aufzurufen und zu verwalten. Testanrufe können für Nutzer dieser Option im ersten Jahr kostenfrei durchgeführt werden. Wird ein Fehler entdeckt oder ein erwarteter Anruf verpasst, erhält der Anwender sofort automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS. Dank dieser proaktiven Funktion müssen Anwender nicht manuell über das System nachprüfen, dass alle Telefonwählgeräte ihre korrekte Funktionsfähigkeit protokolliert haben. Es ist eine umfassende Lösung gemäß der EN81-28-Vorschriften und bietet ein klares Compliance-Protokoll.

*Die EN81-28 2004 sieht vor, dass ein Notruftelefon für Aufzüge alle drei Tage oder in kürzeren Intervallen kontrolliert wird, indem ein Notruf (automatischer Test) simuliert wird, und dass jeder für das System eingesetzte Akku über eine Lebensdauer von mindestens einer Stunde verfügt.

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